Wenn das Mutter-Werden nicht die Freude bringt, die alle erwarten.
Ein biografischer Bruch
Mutter zu werden stellt unser Leben auf den Kopf und nichts ist mehr so, wie es mal war. Der Übergang in das Eltern-Werden ist ein biografischer Bruch, der nicht reibungslos abläuft: die Verarbeitung des Geburtserlebnisses, das schreiende Kind, die Stillproblematik, die Veränderung der Partnerschaft.
Hinzu kommen die hormonellen Veränderungen, die Einfluss auf Stimmung, Wohlbefinden und Selbstbild nehmen. Plötzlich tauchen Ängste, Selbstzweifel, Erschöpfung, Schuldgefühle und Überforderung dort auf, wo doch eigentlich Freude, Erfüllung und Glück sein sollten.
Die Fragen, die sich stellen
Fragen Sie sich, wer Sie jetzt eigentlich sind? Wie Sie die neue, erdrückend wirkende Aufgabe annehmen und ausfüllen können? Und ob es Ihnen jemals gelingen wird, mit der riesigen Verantwortung klarzukommen?
Was Sie in der Einzeltherapie erwartet
In dieser herausfordernden Lebensphase biete ich Ihnen Raum, um Ihre individuellen Lösungen zu entwickeln. Thematisieren Sie Ihre Ängste, verarbeiten Sie traumatische Erlebnisse und lösen Sie sich von der Stigmatisierung.
Gemeinsam entwickeln wir bestärkende Strukturen im Innen wie im Außen, entschärfen destruktive Muster des Erlebens und fördern Ihre mentale Gesundheit.
Ziel
Sie überwinden diese Lebenskrise und finden in Ihre Rolle als Mutter.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Baby-Blues und postpartaler Depression?
Der Baby-Blues ist eine kurze Stimmungskrise in den ersten Tagen nach der Geburt, ausgelöst durch den Hormonumschwung. Eine postpartale Depression hält länger an (Wochen bis Monate), ist intensiver und beeinflusst Alltag, Bindungsaufbau und Selbsterleben. Sie ist keine Schwäche — sie ist behandelbar.
Kann ich zur Therapie kommen, wenn mein Baby noch sehr klein ist?
Ja. Sie können bei Bedarf Ihr Baby mitbringen — wir finden einen passenden Rahmen. Alternativ biete ich auch Online-Sitzungen an, die Sie flexibel in den Alltag mit Neugeborenem integrieren können.
Wann ist der richtige Zeitpunkt, Hilfe zu suchen?
Sobald Sie das Gefühl haben, dass Sie nicht mehr weiterwissen oder die Gedanken und Gefühle Ihren Alltag belasten. Je früher Sie kommen, desto leichter ist der Weg zurück. Auch bei anhaltenden Ängsten, Schuldgefühlen oder Intrusionen lohnt sich ein Erstgespräch.